Natural History Museum London

Selbst wenn es in London zu regnen beginnt, lässt sich Ihre Stimmung nicht so leicht trüben. Denn in South Kensington ändert sich die Zeit, sobald Sie durch die Tür treten. London Das Naturkundemuseum zieht einen vom ersten Moment an in seinen Bann. Steinbögen, hohe Decken und eine andächtige Stille empfangen einen. Die Begeisterung der Kinder vermischt sich mit der Neugier der Erwachsenen. In einer Ecke hört man das Brüllen der Dinosaurier, in einer anderen das Flüstern der Fossilien. Für mich ist es das Herzstück meiner Liste der Londoner Museen. Bei jedem Besuch entdecke ich ein anderes Detail. Mal zieht mich ein Meteorit in seinen Bann, mal Schmetterlinge. Das Gebäude selbst ist wie eine eigene Ausstellung. Sich darin zu verlieren, bietet zudem eine kurze Auszeit vom Trubel der Stadt. Wer in London Kultur erleben möchte, sollte dieses Museum unbedingt besuchen.
Schlagzeilen
Wohin und wie kommt man dorthin?
Das Naturkundemuseum in London befindet sich in South Kensington. Am bequemsten erreichen Sie es mit der U-Bahn, genauer gesagt von der Station South Kensington. Der Fußweg von der Station zum Museum dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die U-Bahn ist an Regentagen besonders praktisch. Wenn Sie lieber mit dem Bus fahren, ist die Gegend um die Cromwell Road sehr gut erreichbar. Auch zu Fuß ist das Museum bequem über den Hyde Park zu erreichen. In der Nähe gibt es Parkmöglichkeiten für Fahrräder. Wenn Sie ein Taxi nehmen, kann es in der Gegend um den Eingang recht voll sein. Früh morgens ist es ruhiger und man kommt schneller voran. Am späten Nachmittag wird es etwas ruhiger, da weniger Schulklassen unterwegs sind. South Kensington ist ein sicheres und fußgängerfreundliches Viertel. Unterwegs finden Sie Cafés, Buchhandlungen und kleine Plätze.
Kurze Geschichte
Die Wurzeln des Museums reichen bis zu seinen Sammlungen aus dem 18. Jahrhundert zurück. Ursprünglich im British Museum untergebracht, wuchsen die naturhistorischen Sammlungen stetig. Mit der Zeit entstand der Bedarf an einem separaten Gebäude, und das Projekt wurde beschleunigt. Das heutige Gebäude wurde 1881 eröffnet und stieß auf großes Interesse. Der Entwurf stammt vom Architekten Alfred Waterhouse. Die Fassade ist romanisch geprägt und verleiht dem Museum eine unverwechselbare Identität. Steinornamente sind mit Tier- und Pflanzenmotiven verziert. Diese Gestaltung vermittelt das Thema des Museums bereits am Eingang. Im Laufe der Jahre wurden die Sammlungen erweitert und die Galerien renoviert. Das Londoner Naturkundemuseum hat auch eine bedeutende Rolle in der Bildung gespielt. Wissenschaftler haben hier Arten klassifiziert und Exemplare konserviert. Auch heute noch ist es eine aktive Forschungseinrichtung. Daher ist es nicht nur ein Ausstellungsraum, sondern ein lebendiges Wissenschaftszentrum.
Architektonische und künstlerische Besonderheiten
Von außen wirkt das Gebäude wie eine Kathedrale, doch im Inneren erwartet die Besucher Wissenschaft. Die großen Hallen sind lichtdurchflutet und wirken geräumig. Steinsäulen, Bögen und Mosaike sind beeindruckend. Es macht Spaß, Tierreliefs an den Wänden zu entdecken. Besonders atemberaubend ist die große Eingangshalle, die oft als Hintze-Halle bezeichnet wird. Hier begrüßt ein riesiges Walskelett die Besucher von oben. Das bläuliche Licht verleiht der Ausstellung eine dramatische Atmosphäre. katarDie Treppenhäuser bilden eine natürliche Kulisse für Fotos. Die Galerien sind thematisch gegliedert und erleichtern so die Orientierung. Die Dinosaurier-Abteilung ist das absolute Highlight des Museums. Ein bewegliches T-Rex-Modell begeistert Kinder sofort. Die Geowissenschafts-Galerie ist dunkler und wirkt wie ein Film. Einige Bereiche bieten interaktive Erlebnisse wie Erdbebensimulationen. Die Mineralienhalle fasziniert mit ihren schimmernden Steinen. Das Darwin-Zentrum präsentiert sich mit seinen modernen Linien von einer ganz anderen Seite. Kurz gesagt: Hier vereinen sich Tradition und Moderne unter einem Dach.
Besuchen Sie Informationen
Wenn Sie ein paar Dinge im Voraus wissen, können Sie zu einem reibungslosen Besuch beitragen.
- Der Eintritt ist oft frei, aber es kann vorkommen, dass Sie um eine Spende gebeten werden.
- Für Sonderausstellungen kann eine separate Gebühr erhoben werden.
- Zu Stoßzeiten kann eine Reservierung mit Zeitfenster erforderlich sein.
- Frühmorgens ist es weniger voll.
- Es könnte eine Sicherheitskontrolle geben, wählen Sie daher eine Tasche, die sich leicht öffnen lässt.
- Die Verfügbarkeit von Garderoben oder Schließfächern kann je nach Jahreszeit variieren.
- Das Vorankommen mit einem Kinderwagen ist im Allgemeinen möglich.
- Rampen und Aufzüge sind für den Zugang mit dem Rollstuhl vorhanden.
- Cafés und Rastplätze bieten sich für Pausen während des Tages an.
- Der Museumsshop bietet einige wirklich tolle Geschenkideen.
- An Wochenenden und in den Schulferien ist es deutlich voller.
- Die Öffnungszeiten können saisonal variieren; bitte beachten Sie die offiziellen Bekanntmachungen.
Tipps und Tricks zum Fotografieren
Ihr erster Fotospot sollte die große Eingangshalle sein. Gehen Sie die Treppe hinauf und machen Sie eine Weitwinkelaufnahme. Setzen Sie das Walskelett gekonnt in Szene; die Größenverhältnisse sind beeindruckend. Aufnahmen unter den Bögen fangen die Erhabenheit des Gebäudes wunderschön ein. In der Dinosauriergalerie kann es etwas dunkel sein, daher ist eine ruhige Hand wichtig. Seien Sie geduldig, wenn Sie in einer Menschenmenge fotografieren; es wird sich bestimmt eine Lücke auftun. In der Mineralienabteilung gibt es Spiegelungen, gehen Sie also sehr nah an die Glasscheiben heran. Wenn Ihr Handy einen Nachtmodus hat, ist dieser in Innenräumen sehr hilfreich. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, fotografieren Sie auf Augenhöhe. Dadurch wirkt das Museum intimer. An Regentagen verändert sich das Licht in Innenräumen, was zu weicheren Fotos führt. Nehmen Sie sich Zeit; selbst kleine Schilder bieten schöne Motive. Sie können ein klassisches Foto vor dem Schild „Naturkundemuseum“ machen. Schauen Sie auf dem Weg nach draußen im Garten vorbei; dort ist es vielleicht ruhig. Am Ende des Tages bietet auch der Museumsshop viele farbenfrohe Fotomotive.
Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe
Diese Gegend ist unglaublich reich an kulturellen Attraktionen und ein Muss für jeden London-Besucher. Das Science Museum liegt gleich nebenan und ist besonders bei Familien beliebt. Das Victoria and Albert Museum lockt Designliebhaber. Es ist zwar möglich, alle drei Museen an einem Tag zu besuchen, aber das kann anstrengend sein. Ganz in der Nähe laden die Kensington Gardens zu einem Spaziergang ein. Auch eine kurze Pause am See im Hyde Park ist empfehlenswert. Die Gegend um die Royal Albert Hall ist ideal für einen Nachmittagsbummel. Wenn Sie Richtung Harrods schlendern, werden selbst die Schaufenster zu einer Touristenattraktion. Die Straßen von South Kensington mit ihren eleganten Häusern werden Fotografie-Fans begeistern. Wer lieber am Flussufer unterwegs ist, erreicht dieses mit der Metro in wenigen Minuten. Diese Gegend erfüllt problemlos alle Kriterien für eine gelungene London-Besichtigung. Und vergessen Sie nicht, in einem der kleinen Cafés eine heiße Schokolade zu genießen!
Das Naturkundemuseum in London ist eine der wenigen Sehenswürdigkeiten Londons, die Jung und Alt gleichermaßen begeistern. Sie planen vielleicht eine Stunde ein, verbringen dort aber wahrscheinlich drei. Dinosaurier, Fossilien, Gesteine und Geschichten werden Sie noch lange in ihren Bann ziehen. Wenn Sie nach London reisen, sollten Sie das Museum unbedingt besuchen; Sie werden es nicht bereuen. Schauen Sie sich auch meinen Artikel über Sehenswürdigkeiten in London an, um Ihre Reisepläne zu vervollständigen.



















