Tokio-Reise
Dem Neonlicht Tokios zu entfliehen, erfordert manchmal nur wenige Schritte. Mitten in Shinjuku erstreckt sich der Shinjuku Gyoen wie eine eigene Welt. Sobald man durch das Tor tritt, verstummt der Stadtlärm, und die Bäume rücken in den Mittelpunkt. Plötzlich befindet man sich inmitten weitläufiger Rasenflächen, Teiche und verschlungener Pfade. Dies ist nicht einfach nur ein Park; es ist ein wunderschön gestaltetes Gartenmuseum. Im Frühling erblühen die Kirschblüten, im Herbst leuchten sie in tiefen Rottönen…
Asakusa ist einer der schönsten Orte in Tokio, den man frühmorgens besuchen kann. Der Duft von Räucherstäbchen, der durch die Straßen zieht, ist sofort wahrnehmbar. Die Menschenmassen haben sich noch nicht aufgelöst, aber es herrscht bereits eine ruhigere Atmosphäre. In diesem Moment taucht der Senso-ji-Tempel vor einem auf. Er ist einer der bekanntesten Tempel Japans. Die Laterne des Kaminarimon-Tors ist schon von Weitem sichtbar. Entlang der Nakamise-dori reihen sich Geschäfte aneinander, die kleine Überraschungen bereithalten.
Tokio ist nicht nur die Hauptstadt Japans, sondern auch ein riesiges Gebiet voller Entdeckungen, in dem traditionelle Tempel, neonbeleuchtete Straßen, moderne Kunsträume, friedliche Gärten und Viertel mit ganz unterschiedlichem Charakter aufeinandertreffen. Dieser Reiseführer verzichtet auf Restaurants, Reiseveranstalter, Cafés, Spas und rein kommerzielle Einrichtungen und konzentriert sich stattdessen auf das kulturelle, historische, natürliche, architektonische und urbane Erlebnis…
Beim Bummeln durch die geschäftigen Straßen Tokios kann man plötzlich auf eine bezaubernde Überraschung stoßen: ein Café, in dem man von Wasserschweinen mit ihren sanften Blicken, ihrem weichen Fell und ihrer ruhigen Art verzaubert wird! Das Capybara Café, das einen besonderen Platz in Japans einzigartiger Themen-Café-Kultur einnimmt, bietet Tierliebhabern und Reisenden, die ein außergewöhnliches Erlebnis suchen, gleichermaßen eine unvergessliche Auszeit.



